Was ist Mototherapie?

Mototherapie ist ein Konzept das mit bestimmten Bewegungsübungen, über die Schnittstelle Neuromotorik, Kinder beim Nachreifen unterstützt.

Zuerst wird mit der Motodiagnostik der Ist- Stand der Entwicklung erhoben. Welche Bewegungsmuster sind abgespeichert, und welche Defizite ergeben sich dadurch in der Schule oder dem Kindergarten?

In Kombination mit der Motodiagnostik führen wir dann, je nach Erfordernis und Alter, einen Teilleistungstest oder einen schulischen Leistungstest durch.

Bei unseren jungen Klienten im Kindergartenalter wenden wir zum Screening hauptsächlich Motodiagnostik und ein Psychomotorisches Setting an.

Im Anschluss besprechen wir die Ergebnisse ganz genau mit den Betreuungspersonen.

Beim nächsten Termin zeigen wir den Eltern die entsprechenden Übungen und helfen sie korrekt anzuwenden. Die Übungen der Mototherapie werden zuhause täglich durchgeführt. Diese Regelmäßigkeit der Neuromotorischen Übungen sorgt für eine verbesserte Zusammenarbeit von Hirn und Körper, eben „Neuro“ und „Motorik“.

Dadurch verbessern wir die Sensorische Integration und ermöglichen weitere Entwicklungsschritte im Bereich Lernen, Wahrnehmung und Verhalten.

Unsere Spezialität liegt bei der Förderung in der Verbindung von Schule/ Kindergarten mit Motorik, Wahrnehmung und Lerntherapie.

Wo kann Mototherapie förderlich sein?

  • Defizite der Motorik Sensorik
  • AdHs / Ads
  • Keine Besserung trotz Üben
  • Tut sich oft weh
  • Kein Gefühl für Gefahr
  • Übervorsichtig und traut sich nichts zu
  • Schlechtes Schriftbild
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Teilleistungsstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Lernstörungen wie Lese- Rechtschreib- und Rechenschwäche
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Verhaltensweisen aus dem Autistischen Spektrum