Körperschema

Erst wenn es genug Bewegungs – und Sensorische Erfahrung gemacht hat ( z.B. an den Händchen saugen) wird es diese Körperteile als seine eigenen erkennen. Nun werden die lieben Kleinen mobiler, und sie entdecken das man auch ganz toll mit rechts und links für Chaos sorgen kann. Durch toben und spielen erfährt das Kind sich selber. Auch wenn es mal rumpelt und es kleine Blessuren davonträgt, das gehört dazu. So lernen Kleinkinder was sie zu tun imstande sind, und wann es besser ist vorsichtig zu sein um sich nicht weh zu tun.

Auf den Baustein Körperschema folgt dann die Raumorientierung. Kinder wenden das Erlernte, auf die Welt um sich herum an. Ab einem gewissen Alter wissen Kinder, das es unklug ist unter dem Tisch aufzustehen. Denn sie haben gelernt abzuschätzen was höher ist – der Kopf oder der Tisch. Nun sind Kinder auch so weit Unterschiede zwischen links und rechts zu erkennen, zwischen groß und klein, viel oder wenig, mehr oder weniger. Somit wären wir schon bei den Grundlagen von rechnen und schreiben. Plus und Minusrechnen ist nichts anderes als wegnehmen und hinzugeben.

Wenn ich noch nicht rechts von links unterscheiden kann, wird es auch sehr schwer ein b von einem d zu unterscheiden. Denn sie unterscheiden sich nur dadurch in welche Richtung der „Bauch“ zeigt.“

Nächster Stock – wir halten bei Auditiver und Visueller Figur Grund Differenzierung.
Figur Grund Differenzierung ist das Erkennen von einem wichtigen Reiz aus einem Haufen unwichtiger Wahrnehmungen. Beispiel Auditive Fig. Gr. Diff.: Die Lehrerin spricht in der Schule, und erklärt etwas an der Tafel. Die Kinder müssen sich auf den Hörreiz vorne im Klassenzimmer konzentrieren um die Anweisung zu verstehen. Den Rest der Geräusche, wie Tratschen der Kinder hinten, oder der Vogel der draußen am Fensterbrett so schön singt, müßen ausgeblendet werden. Ein Kind mit einer Schwäche in diesem Bereich wird es sehr schwer haben mitzukriegen was die Lehrerin will, wenn es damit beschäftigt ist die störenden Reize auszufiltern. Für die betroffenen Kinder ist diese Situation auch extrem ermüdend, deshalb neigen sie auch zu Schlampigkeitsfehlern.