Was ist Dyskalkulie?

Als Dyskalkulie wird eine Rechenschwäche bezeichnet.

Folgende Symptome sind sehr häufig anzutreffen:

  • Nicht unterscheiden gleicher oder verschiedener Mengen.
  • Zahlendreher – statt 12 wird 21 geschrieben.
  • Zählen und Abzählen.
  • Schwierigkeiten, einzelne ganze Zahlen zu addieren.
  • Zehnerüberschreitungen können nur schwer gerechnet werden.


Mathematisches Denken setzt sehr viel mehr voraus als einfach „nur“ zu rechnen. Um optimal zu fördern ist es notwendig eine ausführliche Diagnostik durchzuführen. Denn nur dann kann ich herausfinden, wo genau die Unterstützung für ihr Kind anzusetzen ist. Dabei müssen die
verschiedenen Entwicklungsstufen des Mathematischen Denkens berücksichtigt werden.

Rechnen lernen beginnt nicht erst in der Schule, sondern schon sehr viel früher.

Das mathematische und räumliche Denken ist „Denken in Räumen“. Besonders die Geometrie, aber auch die normalen Grundrechenarten setzen eine gute Raumorientierung voraus. Zuerst üben Kleinkinder schon die ersten mathematischen Begriffe, indem sie Kategorien bilden. Wenn sie beispielsweise alle Kühe oder alle Pferde zusammen sortieren. In der Schule wird dieser Grundstock „Mengenlehre“ genannt und erweitert. Wenn wir bei diesem Beispiel bleiben, kommen wir schon zu den Additionen und Subtraktionen. Auf der Weide stehen 12 Kühe, nun schnappt sich ihr Kind 6 Stück Kühe und meint:“ Die sind müde, die gehen in den Stall.“ Sollte jetzt gefragt werden sind jetzt mehr Kühe auf der Weide, oder weniger? Wird die Antwort meist lauten – natürlich weniger. Leider nicht immer. Für die Raumorientierung wichtig ist auch, verschiedene Formen auseinanderhalten zu können.